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Kollekten, Anlassspenden, Kirchgeldbrief

Die Palette kirchlichen Fundraisings ist sehr bunt. Bei der Entscheidung, welches Fundraisinginstrument zur Kirchengemeinde passt, hilft das Fundraisingbüro Bistum Hildesheim.

Kollekten, Anlassspenden, Kirchgeldbrief

Kollekten, Anlassspenden, Kirchgeld: Die Palette kirchlichen Fundraisings ist sehr bunt. Doch ob das richtige Fundraisinginstrument zur Kirchengemeinde passt, ist oft nicht so eindeutig. Das Fundraisingbüro Bistum Hildesheim hilft bei der Entscheidung und unterstützt aktiv bei der Umsetzung.

Die Kollekte, das bekannteste Spendeninstrument mit der längsten Tradition und oft auch substanziell für den Gemeindehaushalt, ist in die Jahre gekommen. Seit einigen Jahren schon bringt das Fundraisingbüro einen Kollektenplan heraus, der es den Gemeinden einfacher machen soll, nicht nur um Geld zu bitten, sondern diese Bitte auch mit einem konkreten Anlass zu verbinden.

Einnahmen der Kollekte steigern

Doch wie kann man die Einnahmen aus der Kollekte steigern? Reimund Wolf, Fundraiser beim Fundraisingbüro des Bistums Hildesheim, hat dafür viele Vorschläge. Das Büro hat verschiedene Materialien, wie Plakate, Flyer und Spendentüten erarbeitet, mit denen man gezielt für eine thematische Kollekte werben kann. „Themen für eine Kollekte gibt es grundsätzlich viele, ob Soziales, Kulturelles oder Kirchenbauliches. Viele Gemeinden scheuen aber den Aufwand für eine thematische Kollekte, dabei erhöhen sich die Einnahmen dadurch wesentlich“, berichtet Wolf aus seiner Erfahrung. Konkrete Projekte würden die Spendenbereitschaft bei den Gottesdienstbesuchern deutlich fördern. „Doch dafür braucht es Ideen, man muss texten und die Kollekten früh planen.“ Auch der Anspruch der Spender nach mehr Transparenz steigt. Geht die normale Kollekte einfach im Gemeindehaushalt unter, besteht bei den Spendern für ein normales Projekt der Anspruch auch zu erfahren, was aus der Spende wird.

Die Planung ist eigentlich recht einfach. Der Kollektenplan 2017 ist gerade erschienen und weist viele freie Termine für Kollekten auf, welche die Gemeinden für ihre eigenen Spendenprojekte einplanen können. Die Kirche St. Anna in Hannover sammelte zum Beispiel immer am 1. Sonntag im Monat für die Innensanierung ihrer Kirche. Die Kirchengemeinde in Lüneburg warb für die Jugendarbeit. Ein Plakat mit einem herzlichen Dankeschön zeigte am folgenden Sonntag in der Kirche den Betrag an, der zusammengekommen war. „Die Chance, die Einnahmen aus der Kollekte mit einem konkreten Thema zu steigern, sollte man sich nicht entgehen lassen“, rät deshalb Experte Reimund Wolf.

Jubiläum als Spenden-Anlass

Doch auch andere Fundraisingmethoden sind für die Kirche sehr relevant, zum Beispiel Jubiläen. Durch den Zugriff auf die kirchlichen Meldedaten kennen die Kirchengemeinden zum Beispiel die Geburtstage ihrer Kirchenmitglieder. „Daraus kann man ausgezeichnet eine Anlassspendenkampagne erarbeiten. Dabei verzichten Spender zugunsten eines kirchlichen Projektes auf Blumen oder sogar generell auf Geschenke und lassen Ihre Jubiläumsgäste lieber für den guten Zweck spenden“, erläutert Wolf. Auch hier steht das Fundraisingbüro beratend zu Seite und hat Spendenboxen oder Vorschläge für Flyer und Einladungen parat, mit denen man so eine Aktion erfolgreich durchführen kann. „Ich helfe gern bei der Planung von Ideen“.

Um freiwilliges Kirchgeld werben

Der Start ins Fundraising ist aber für viele Gemeinden das Freiwillige Kirchgeld. Dabei ist es allerdings mit der Formulierung eines Spendenbriefes nicht getan. Die Mitarbeiter des Fundraisingbüros haben da in den letzten Jahren viel Erfahrung gesammelt. Mehr als ein Drittel der 120 Pfarrgemeinden im Bistum Hildesheim sind aktiv und bitten ihre Gemeinde um ein Kirchgeld zur Unterstützung für Projekte vor Ort. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit dem Kirchgeldbrief die Kommunikation einer Kirchengemeinde mit ihren Mitgliedern gestärkt wird. Denn oft ist der Brief auch auch mit relevanten Informationen zur Gemeindefinanzierung verbunden. „Von der Planung und Konzeptionierung des Kirchgeldes über Text, Layout und Versand bis hin zur Bedankung, Auswertung und Spenderverwaltung steht das Fundraisingbüro zur Seite. Die Broschüre „Freiwilliges Kirchgeld“ bietet einen guten Überblick für die Umsetzung eines solchen Projektes", erläutert Wolf.

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